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Umfrage zur Barrierefreiheit: München ist Spitzenreiter, Köln Schlusslicht unter den Metropolen

Aus Sicht der Münchener ist die bayerische Hauptstadt die barrierefreiste Metropole unter den fünf einwohnerstärksten Städten Deutschlands. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact AG im Auftrag der Aktion Mensch. Demnach belegen Frankfurt, Hamburg und Berlin die Plätze zwei bis vier – Schlusslicht ist Köln. Wie bereits 2012 wurden Bewohner der fünf Metropolen sowie aus ganz Deutschland aufgefordert, die Barrierefreiheit ihrer Stadt zu bewerten. München liegt in der Gesamtbewertung über dem Bundesdurchschnitt. So bestätigen zum Beispiel 41 Prozent der Münchener, dass ihre Stadt viel für Menschen mit Behinderung macht. Zum Vergleich: In Köln stimmen dieser Aussage nur 22 Prozent zu.

Menschen mit Behinderung scheinen heute besser in das gesellschaftliche Leben eingebunden zu sein als noch vor vier Jahren: 37 Prozent aller Befragten meinen, in ihrer Stadt hat sich diesbezüglich viel bewegt, 2012 waren es 30 Prozent.

Befragte mit Behinderung beurteilen das nicht ganz so positiv

Von ihnen stimmen aktuell 33 Prozent der Aussage zu, dass sich auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft in ihrer Stadt viel bewegt hat. Das bedeutet eine Steigerung von 6 Prozentpunkten im Vergleich zu 2012. Handlungsbedarf sehen 81 Prozent der Gesamtbevölkerung vor allem bei der Zugänglichkeit von Gebäuden und Plätzen sowie der Nutzbarkeit der öffentlichen Infrastruktur. Dicht darauf folgt der Wunsch nach Verbesserungen beim privaten Wohnen, im öffentlichen Nahverkehr, Zügen und Flugzeugen sowie im Arbeitsmarkt.
Dabei ist der Begriff „Barrierefreiheit“ bereits deutlich präsenter in den Köpfen als noch vor vier Jahren. „Die Umfrage zeigt, dass die Deutschen bei Barrierefreiheit nicht mehr nur an Rampen denken, sondern zum Beispiel auch technische und digitale Hilfen oder Informationen in Leichter Sprache damit verbinden“, so Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. (Quelle: Aktion Mensch) Hier gibt es Details zur Umfrage.

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