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Das Blog der Hamburger Volkshochschule

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»Nachgefragt«: Blended Learning

Blended Learning … wie funktioniert das genau?

Beim Blended Learning, auch »integriertes Lernen« genannt, werden die Vorteile von Präsenzveranstaltungen in der Gruppe und die Vorteile des Online- oder E-Learnings bestmöglich miteinander verknüpft:

Blended-Learning-Kurse an der VHS

Die Hamburger Volkshochschule bietet Blended-Learning-Angebote momentan für Englisch oder Schwedisch an. Die Kurse kombinieren etwa zu gleichen Teilen feste Präsenztermine mit selbstständigem Online-Lernen.

In den Präsenztrainings vor Ort in der VHS werden neue Themen als Ausgangspunkt für das Onlinelernen eingeführt. Außerdem werden freies Sprechen und Aussprache geübt. Zu Beginn des Kurses erhalten die Teilnehmenden dort die Zugangsdaten zum Online-Programm, eine Einführung in das Programm und den Kursablauf.

In den Onlinephasen vertiefen die Teilnehmer das Gelernte über bereitgestellte Audio- und Textmaterialien. Die erfahrenen Kursleiterinnen und Kursleiter haben direkten Einblick in die Lernfortschritte der Teilnehmenden und begleiten diese mit individuell auf sie abgestimmten Tipps und Übungen.

Auf das letzte Präsenztraining folgt noch einmal eine Onlinephase. Hier werden die Lernenden noch einmal für bis zu
4 Wochen von den Kursleitungen begleitet und erhalten weiterhin Rückmeldungen zu ihren Lernfortschritten.

Im Falle der Englisch-Kurse wird mit dem Oxford Online Skills Program gearbeitet.
Die Zugangscodes für das Online-Programm sind hier übrigens sogar jeweils 18 Monate gültig, sodass die Teilnehmenden die Plattform auch noch lange nach dem eigentlichen Kurs zum Lernen nutzen können.

Für Englisch haben Barbara Schwarz und Petra Möcklinghoff das Blended-Learning-Angebot an der Hamburger VHS mitentwickelt und eingeführt. Als erfahrene Dozentinnen unterrichten beide – neben anderen Lehraufträgen, etwa für die Uni Hamburg – schon über viele Jahre an der VHS. Inzwischen konnten sie einige Teilnehmergruppen im neuen Format begleiten und berichten hier von den Erfahrungen mit dem Blended Learning:

Welche Vorteile bietet das Blended Learning gegenüber reinen Online-Angeboten?

»Der Vorteil liegt eindeutig in der Kombination der Online- und Präsenzphasen«, stellt Petra Möcklinghoff fest. »Das Online Programm ermöglicht es den Teilnehmern, die Aufgaben zu der ihnen jeweils passenden Zeit zu bearbeiten. Dazu gibt es dann einerseits vom Programm selbst Feedback, andererseits sind die Teilnehmer mit mir als Kursleitung in Verbindung. So kann ich individuell Feedback geben, gegebenenfalls auch mal ein bisschen zusätzlich motivieren«, erläutert sie. »Außerdem können – und sollen – sich die Lernenden über das Programm auch untereinander austauschen. Manche Aufgaben fördern die Kommunikation untereinander ganz direkt, wenn es zum Beispiel heißt ‚Find somebody who agrees with you!‘. Einzelne können ihre Meinung in Form eines Threads herumschicken, der für die anderen Teilnehmer sichtbar ist. Diese haben dann die Möglichkeit, zu kommentieren.«

Ein weiterer Vorteil, zum Beispiel gegenüber dem Lernen mit Sprachen-Apps: Teilnehmer können auch längere Texte oder mehrminütige Sprachaufnahmen an ihre Kursleitung schicken und erhalten direkt ein Feedback dazu.

Bei den Präsenztrainings mit der ganzen Gruppe vor Ort liegt dann der Schwerpunkt auf der direkten Kommunikation. Hier wird das Gelernte im direkten Gespräch angewendet und überprüft. »Die Leute schätzen das Persönliche sehr«, unterstreicht Barbara Schwarz. »Wir hören immer wieder, dass für sie gerade auch die regelmäßigen Präsenztrainings und die Face-to-Face-Kommunikation mit anderen Lernenden viel motivierender sind als nur online zu lernen«.

Für wen ist Blended Learning empfehlenswert?

»Wer online-geübt ist und mit gängigen Computerprogramme sicher umgehen kann, profitiert optimal von diesem Format«, hält Petra Möcklinghoff fest. Besonders geeignet sei die Kursform für jene, die möglichst flexibel, aber mit großer Eigenmotivation schnell Lernfortschritte erzielen wollen. Barbara Schwarz kann das bestätigen: »Lernfortschritt hängt natürlich immer vom jeweiligen Einsatz der Teilnehmer ab. Und beim Blended Learning bringt die Kombination der Online- und Präsenzphasen engagierte Teilnehmer noch einmal schneller voran.«

Die nächsten Blended-Learning-Kurse für Englisch beginnen an der VHS am
1. April und 6. April, Schwedisch startet am 5. Mai:

English for busy people – Blended learning auf der Stufe B1 (Teil 1), Kursnr.: 5300MMZ22, 01.04.17–10.06.17, Kursleitung: Petra Möcklinghofft

English for busy business people – Blended learning auf der Stufe B1 Business Line, Kursnr.: 5400MMZ02, 06.04.17–15.06.17, Kursleitung: Barbara Schwarz

English for busy people – Blended learning auf der Stufe B1 (Teil 2), Kursnr.: 5300MMZ23, 06.04.17 – 12.06.17, Kursleitung: Petra Möcklinghoff

Schwedisch A1 Stufe 2 – Blended learning (Teil 2), Kursnr.: 7512MMZ04, 05.05.17 – 14.07.17, Kursleitung: Sven Hansen

 

Petra Möcklinghoff:

  • Magister Artium in Anglistik, Amerikanistik und Romanistik
  • Seit 1995 in der Erwachsenenbildung tätig, seit 1997 auch für die VHS
  • Kursthemen: English for busy people (Blended Learning), Englisch für ältere Menschen, Business English, Deutsch als Fremdsprache
  • Langjährige Lehrtätigkeit im Bereich Firmenschulungen, In-house Training, regelmäßige Teilnahme an EU-Erasmus Lehrerfortbildungen in englischsprachigen Ländern

Barbara Schwarz:

  • MA Translation Studies, Australian National University, Canberra
  • 2000: Graduate Diploma in TESOL (Teaching English as a Second Language), ANU,
    Canberra, AU
  • seit 2003 als Kursleiterin für die VHS tätig
  • Kursthemen: Englisch A1–B2, auch Blended Learning, Bildungsurlaube Business English, English for Movie fans

(sar)

Für die Volkshochschule Hamburg schreiben mehrere Autorinnen und Autoren.
Hier finden Sie Infos über uns und die einzelnen Autoren.
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